Kinderhilfe Mongolei

Vita

Leiter des Kinderdorfes in der Mongolei und der Vorsitzende des Vereins mit Sitz in Lüdenscheid ist Horst Beste.

Horst Beste wurde 1949 in Lüdenscheid geboren und hat mit seiner Ehefrau Kalla zusammen 4 Kinder groß gezogen. Über die Kinderarbeit in der Mongolei haben sie damals das 6 Monate alte Mädchen Inche adoptiert.

Als gelernter Einzelhandelskaufmann besaß Horst Beste einen Obst-und Gemüsehandel, den er erfolgreich führte. Zum Leid der Kunden verkaufte er 1997 das Geschäft, um sich mehr auf die Arbeit mit den schwachen Menschen der Gesellschaft zu konzentrieren. Denn seit 1993 brachten Horst und Kalla mit dem eigenen LKW ( 40 Tonner ), immer wieder Hilfstransporte nach Rumänien, Albanien, Jugoslawien und Russland und haben sich um die unteren sozialen Randgruppen bemüht.

1996 kam Horst Beste zum ersten mal in die Mongolei und war persönlich sehr betroffen von dem Schicksal der mongolischen Straßenkinder. Hier wurde die Idee für das Kinderhilfswerk geboren.

Nach einer einjährigen Vorbereitungszeit, um Sprache, Land und Kultur zu erlernen, sind im Sommer 1998 Horst und Kalla mit ihrem jüngsten Sohn Mirko vollzeitig in die Mongolei gezogen. Dort haben sie mit viel Engagement, Eigeninitiative und einem sehr hohen Einsatz von privatem Kapital das mittlerweile erfolgreich laufende Projekt mit den mongolischen Straßenkindern aufgebaut. Seit 2010 plant und baut Horst Beste das ehemalige Kinder- und Mitarbeiterhaus um . Das Haus dient in der Zukunft für leukämiekranken Kinder. Darüber hinaus können krebskranke Kinder dort Erholung finden.