Kinderhilfe Mongolei

Die Vision

              Nach einem Besuch in der Mongolei war Horst Beste von dem Schicksal der Straßenkinder von Ulaan Baatar (Hauptstadt der Mongolei) tief bewegt. Bei minus 40 Grad leben viele Kinder auf der Straße oder in Fernwärmeschächten. Diese Kinder haben, nachdem sie ausgesetzt wurden, keine Lebensperspektive.

1996 entstand die Vision, ein Kinderhilfswerk zu gründen. Es wurden drei Häuser im Ger-Stil gebaut. So konnten 2003 die ersten Kinder aufgenommen werden. Die Kinder bekommen eine Langzeitversorgung bis sie eine abgeschlossene Berufsausbildung haben oder einen Hochschulabschluss erreichen und auf eigenen Beinen stehen können.

Wie kann unsere Arbeit in Zukunft aussehen?

Natürlich sollen weitere Kinder aufgenommen werden, die bei uns leben oder in ähnlichen Einrichtungen einen Platz bekommen, damit kein Kind mehr in der Mongolei auf der Straße leben muss. Dafür wäre es nötig, weitere Standorte zu gründen.

Wir würden uns freuen, wenn „unsere“ Kinder nach der Ausbildung bei uns bleiben würden, um als neue Ersatzeltern mit neuen Straßenkindern wieder eine Familie zu bilden. Aus Erfahrung wissen wir, dass "ehemalig Betroffene" besonders geeignet sind für diese Arbeit, da sie selbst ohne Familie und Lebensperspektive waren. Außerdem würden wir gerne den Jugendlichen, die eingeschränkt sind durch Behinderungen, eine Möglichkeit geben, am Berufsleben teilzunehmen. Z.B. könnten sie sich durch handwerkliche Tätigkeiten einbringen. Es ist uns sehr wichtig, alle Kinder optimal ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern, so dass sie eine gute Grundlage für ihr Leben haben.